Dirty Mind

Eigentlich habe ich gerade eine Videoblockade.
Zwar viele Ideen für Videos, aber überhaupt keine Lust, welche zu machen.
Und trotzdem habe ich es jetzt in relativ kurzer Zeit geschafft, doch eins zustande zu bringen.

Das Video ist ein Beitrag für einen Contest, der sich über mehrere Runden erstreckt.
In die zweite Runde hatte ich es schon geschafft, also wollte ich meine Arbeit dafür jetzt nicht ganz umsonst sein lassen. Die „Moderatorin“ des Wettbewerbs hat jeden Tag Erinnerungsemails geschickt, wie lange es noch bis zur Deadline ist, also stand ich auch ein wenig unter Druck. Und weil sie zusätzlich gesagt hat, dass man von weiteren Contests ausgeschlossen wird, wenn man das Video nicht rechtzeitig einreicht, war das doch ein kleiner Ansporn für mich. Übrigens hat sie mich in die Kategorie „lust“ eingeteilt und ich habe so gut wie möglich versucht, das in dem Video umzusetzen.
Es ist keine Meisterleistung, weil ich es in recht kurzer Zeit gemacht habe. Ich erwarte auch nicht unbedingt, in die nächste Runde zu kommen, aber immerhin werde ich in Zukunft nicht ausgeschlossen. Es fehlen ihr immer noch um die 10 Videos, die sie mit Sicherheit nicht mehr alle bekommen wird, aber ich habe meins jetzt endlich eingereicht und man wird sehen, wie es weitergeht.

Natürlich habe ich mich beim Fandom wieder für Supernatural entschieden, weil sich einfach SO viele gute Szenen zum Thema anbieten. Deswegen ist in dem Video auch relativ viel Haut zu sehen, was bei extremen Supernatural-Fans möglicherweise für Herzrhythmusstörungen sorgen könnte. Das Lied heißt „Dirty Mind„, ist von 3Oh!3 und passt einfach perfekt.

Jetzt möchte ich euch das Video aber auch nicht länger vorenthalten.
Sicherlich nicht mein Bestes, aber hey: Deans Rücken kann auch entzücken.

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World War Z

Heute habe ich mit meinem Vater World War Z im Kino gesehen.
Wir sind im Kino angekommen und haben die reservierten Karten abgeholt, dann habe ich  durch einen Blick aufs Plakat festgestellt, dass der Film ab 16 ist und man mich eventuell nach meinem Ausweis fragen könnte, auch wenn ich bereits 18 bin. Da ich nicht selbst gefahren bin und auch einfach nicht daran gedacht hatte, hatte ich weder meinen Ausweis noch meinen Führerschein dabei. Da wir nicht das Risiko eingehen wollten, weggeschickt zu werden (damals bei Django Unchained wurde direkt vor uns jemand nicht reingelassen), haben wir uns sofort wieder auf den Weg gemacht, um meinen Ausweis zu holen. Es war noch eine halbe Stunde bis zum „Filmbeginn“ bzw. eher bis zur Vorschau. Ich gebe zu, ich war schon etwas schlecht drauf. Einerseits wollte ich nichts verpassen, auch die Vorschau nicht, aber das konnte ich noch in Kauf nehmen. Andererseits war ich etwas sauer auf mich selbst. Und da wir mit meinem Auto unterwegs waren, ging es bei der ganzen Sache auch noch um meinen Sprit! Gut gemacht, Freya. 😀

Tatsächlich sind wir aber doch noch rechtzeitig gekommen. Es sollte um 17 Uhr losgehen und wir sind um 17:15 Uhr wieder im Kino angekommen. Und es lief sogar noch Vorschau, bis dann um 17:23 der Film begann. Und das Schönste war noch: Kein Schwein wollte meinen Ausweis sehen. Aber immerhin hätte es so nicht passieren können, dass man uns trotz gekaufter Karten wieder nach Hause schickt, das wäre weitaus ärgerlicher gewesen. Lange Rede, kurzer Sinn, jetzt möchte ich endlich ein paar Worte zum Film sagen, ohne großartig zu spoilern.

6-21-13-WORLD-WAR-Z-Poster

Als ich den ersten Trailer von World War Z gesehen habe, war ich etwas skeptisch. Und nicht nur ich, sondern auch einige meiner Freunde. Bisher waren wir nur langsame und eingeschränkte Zombies gewohnt, wie man sie in The Walking Dead durch die Gegend wanken sieht. In World War Z hingegen sind die Zombies beängstigend schnell und überrennen alles, was ihnen in den Weg kommt. Aber meine Zweifel bezüglich der etwas anderen Zombies haben sich relativ schnell erledigt. Später im Film zeigt sich sogar, dass sie sich im Ruhezustand auch langsam bewegen, wenn man sie nicht gerade anlockt.

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Ich verrate nicht zu viel damit, dass es am Anfang des Films darum geht, wie in Philadelphia plötzlich das Zombie-Chaos, während Hauptperson Gerry Lane (verkörpert von Brad Pitt) mit seiner Familie mitten im Geschehen ist. Die ersten zwanzig Minuten haben mich wirklich richtig gefesselt und mitgerissen. Der Anfang hat mich sehr an das Spiel The last of us erinnert, dessen Anfang mindestens genauso spannend ist und Lust auf mehr macht. Erst einmal außer Gefahr bekommt Gerry dann den Auftrag, den Ursprung der Seuche zu finden und so beginnt für ihn eine Reise um die Welt.

Generell muss ich sagen, dass der Film unglaublich atmosphärisch ist. Die Handlung war in meinen Augen durchgehend fesselnd und die tolle Musik hat die jeweiligen Stimmungen sehr gut untermalt. Bilder von vollständig überrannten Städten und die Situation überall auf der Welt waren einfach krass und überwältigend. Groß, laut UND in 3D im Kino war der Film wirklich ein tolles Erlebnis.

Wichtig zu erwähnen ist auch, dass es sich bei World War Z um keinen blutrünstigen Zombiefilm handelt. Es gibt keine blutigen Kämpfe und Tötungen wie zum Beispiel in The Walking Dead, was für mich aber keinesfalls negativ war, weil man trotzdem genug gesehen hat. Manche Szenen sind auch einfach zu schnell, um besonders viel zu erkennen, das war also ganz gut geregelt.

Zum Ende will ich gar nicht zu viel verraten, aber ich finde, dass es ganz gut gelöst wurde. Für einen ernsten Film und eine „World War“-Situation auf ist das Ende wirklich angemessen und gut, auch wenn es mir etwas zu plötzlich kam und ich darauf gehofft hatte, dass noch mehr kommt und es nicht ganz so offen ist. Jetzt stellt sich die Frage, ob es vielleicht eine Fortsetzung gibt. Vor ein paar Minuten habe ich gelesen, dass eine Fortsetzung offiziell bestätigt worden sein soll, aber wer weiß, ob das auch wirklich stimmt. Ich jedenfalls würde mich sehr freuen, wenn die Geschichte weitererzählt würde.

Trotz anfänglicher Skepsis hat mich der Film doch sehr überzeugt und ich kann ihn wirklich nur weiterempfehlen. Wenn man mal davon absehen kann, dass es auch unrealistische Szenen gibt und dass manche Dinge etwas schnell gehen, sollte man sich World War Z auf jeden Fall angucken. Es ist zwar definitiv kein typischer Zombiestreifen, aber trotzdem ein sehenswerter und fesselnder Film.

Und damit: Sayonara, lasst euch nicht beißen.