Rezension: Angelfall – Susan Ee

Angelfall - Fürchtet euch nicht„Angelfall“ – Susan Ee (2013, Heyne fliegt)

Inhalt
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht. Es ist sechs Wochen her, seitdem die Engel die Menschen angegriffen haben und bereits jetzt ist die Welt nicht mehr das, was sie einmal war. Die Städte liegen in Trümmern und überall herrscht Chaos. Die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Penryn, ihre Schwester und ihre Mutter sind auf der Suche nach einem neuen Unterschlupf, als ihnen eine Gruppe von Engeln in die Quere kommt. Sie müssen mit ansehen, wie einem Engel die Flügel abgeschnitten werden. Penryn schreitet in den Kampf ein und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. Die Engel entführen daraufhin Penryns Schwester, womit für sie eine Welt zusammenbricht. Sie würde alles tun, um ihre Schwester zu retten. Um herauszufinden, wohin sie verschleppt wurde, kümmert sie sich um den verletzten Engel. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach Penryns Schwester…

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Meine Meinung
Ich finde bereits das Cover von Angelfall sehr ansprechend, auch wenn mir das englische Cover noch ein bisschen besser gefällt. Das Cover wirkt in beiden Fällen etwas düster, im Mittelpunkt sind Engelsflügel zu sehen. Es lässt auf jeden Fall vermuten, dass es sich um eine spannende Endzeitgeschichte handelt, was in meinen Augen auch vollkommen zutrifft.

Der Leser wird zu Beginn des Buches direkt in das Geschehen geworfen. Penryn, ihre Mutter und ihre Schwester Paige sind auf der Suche nach einem Unterschlupf, weil es kaum noch möglich ist, lange an einem Ort zu bleiben und es an Lebensmitteln mangelt. Penryn trägt die ganze Verantwortung für ihre Familie, da ihre Schwester gehbehindert ist und ihre Mutter psychische Probleme hat. Auch wenn es vorher schon nicht leicht war, ist das Überleben noch schwieriger, seit die Engel auf die Erde gekommen sind und alles verwüstet haben. Keiner weiß, warum sie den Menschen so feindlich gegenüber stehen.

Man erfährt noch nicht viel über ihre Welt, da es schnell zu dem Vorfall mit den Engeln kommt. Trotzdem fand ich den schnellen Einstieg nicht verwirrend und man kann dem Geschehen gut folgen. Penryn rettet den verwundeten Engel ohne Flügel, woraufhin die anderen Engeln ihre Schwester entführen. Da ihre Mutter währenddessen verschwunden ist, bleibt sie vorerst allein mit dem Engel zurück. Sein Name ist Raffe. Dafür, dass sie ihm hilft zu überleben und seine Flügel zurückzubekommen, soll er ihr helfen, ihre Schwester zu finden.

Raffe und Penryn machen sich gemeinsam auf den Weg und lernen sich besser kennen. Trotzdem können sie sich nicht in Sicherheit wiegen und geraten ständig in neue Gefahren, die auswegslos scheinen. Aber es passieren immer wieder unerwartete Dinge, mit denen der Leser nicht rechnet. Die Autorin begeistert mit spannenden Wendungen und beschreibt sehr überzeugend das Ausmaß der Katastrophe in den Städten und auf dem Land. Das Buch ist durchgehend erlebnisreich und arbeitet auf einen unglaublichen Höhepunkt am Ende des Buches hin.

Ich mochte die Protagonisten sehr gerne. Penryn ist eine starke und zielstrebige Persönlichkeit. Sie ist sehr mutig und würde alles für ihre Familie tun. Dafür nimmt sie es sogar auch sich, mit einem Engel zusammenzuarbeiten. Sie ist weder naiv noch nervig und überzeugt durch reifes und nachvollziehbares Handeln. Deswegen mochte ich es auch sehr gern, dass die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Penryns Sicht erzählt wurde, weil man sich gut mit ihr identifizieren kann.

Raffe ist der gutaussehende, männliche, muskulöse, kluge, nachdenkliche und willensstarke Protagonist der Geschichte, der die Herzen der weiblichen Leser höher schlagen lässt. Er ist das beste Beispiel dafür, dass nicht alle Engel so böse sind, wie die Menschen glauben. Auch wenn man nicht sehr viel über ihn erfährt und er auch nicht viel von sich preisgibt, empfindet man Sympathie für ihn. Die Art, wie er mit Penryn umgeht und mit ihr oder auch über sie scherzt, hat mich oft schmunzeln lassen.

Besonders interessant war auch die Entwicklung der beiden im Laufe des Buches. Man merkt, dass sie einander langsam vertrauen. Penryn will den langen Weg nicht ohne Raffe bestreiten und Raffe hat das Bedürfnis, Penryn zu beschützen. Und obwohl er ein Engel ist, merkt sie, dass sie ihn eigentlich gar nicht als Feind ansehen kann. Neben ihrer Sorge um Paige ist es ihr nun auch nicht mehr egal, was mit Raffe passiert, auch wenn er am Anfang nur ein Mittel zum Zweck war.

Neben den Protagonisten gibt es aber auch einige interessante Nebenfiguren, denen Penryn und Raffe auf ihrem Weg begegnen und die sie teilweise auch später noch mal treffen. Die Vielseitigkeit der Charaktere hat die ganze Geschichte noch lebhafter und authentischer gemacht.

Insgesamt hat Angelfall mir wirklich sehr gut gefallen. Das Buch hat mich durchgehend gefesselt und mitgerissen. Wenn man einmal in der Geschichte drin ist, möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit auf Englisch gelesen, als die meisten es noch nicht kannten. Schon damals war das Buch für mich ein neues Highlight in meinem Bücherregal und ich habe schon vermutet, dass das Buch und die Reihe viele Leser begeistern wird. Bevor ich mir den zweiten Teil vornehme, wollte ich es noch mal lesen, diesmal auf Deutsch, und es hat mir wieder genauso gut gefallen. Ich mag die Idee und das Thema Engel, worum es ja auch in meiner Lieblingsserie Supernatural geht. Und da das Buch mit einem Cliffhanger endet, macht es auf jeden Fall Lust auf den nächsten Teil. Für mich ist das Buch ein absolutes Muss und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen.

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Rezension: Grippe – Wayne Simmons

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„Grippe“ – Wayne Simmons (2011, Voodoo-Press)

Inhalt
Ein hartnäckiger Grippevirus breitet sich in Irland aus und unzählige Menschen sind bereits daran erkrankt. Alle Infizierten sterben innerhalb weniger Tage und stehen nur kurze Zeit später wieder auf: als Zombies. In einer Welt, die größtenteils von blutrünstigen Zombies befallen ist, die auf der Suche nach frischem Fleisch sind, kämpfen einige Gruppen von Personen um das nackte Überleben.

Cover:
Auf dem Cover ist das Gesicht einer Frau zu sehen, die wahrscheinlich an der Grippe erkrankt ist und dementsprechend ungesund aussieht. Die Farben unterstützen den Eindruck der Krankheit: schwarz, gelb, giftgrün.

Personengruppen:
George und Norman: Sie sind Polizisten, die schon zu Beginn der Epidemie Häuser versiegelt und Personen unter Quarantäne gestellt haben.
Geri, Lark und McFall: Geri, eine junge hübsche Frau, trifft auf Lark und McFall, als sie beinahe von Zombies angefallen wird. Sie kann im Haus der Männer unterkommen und nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen die drei miteinander klar.
Karen und Pat: Pat hat seine Familie verloren und trifft auf Karen. Die beiden verbünden sich, um zu überleben.
Major Jackson und Doktor Gallagher: Major Jackson hat die Aufgabe, Informationen über den Ursprung der Grippe zu sammeln und trifft in einem Lager auf Doktor Gallagher, einen skrupellosen Professor.

Meine Meinung
Das Buch zeigt die harte und brutale Realität nach dem Ausbruch einer vernichtenden Epidemie. Die Zukunft und das Überleben der Menschen ist ungewiss. Man weiß nie, was kommt, ob und wie lange man überlebt. Die Menschen lernen erst mit und mit, was mit den Infizierten nach dem Tod passiert. Keiner weiß wirklich über das Ausmaß der Katastrophe bescheid. Die Atmosphäre ist kühl, brutal und angespannt. Die Kampf- und Zombieszenen werden realistisch und teilweise sehr blutig beschrieben. Erst im Laufe der Zeit kommt die Erkenntnis, dass die Zombies Menschenfleisch essen und nur mit einem Kopfschuss getötet werden können.

Die Geschichte wird in verschiedenen Episoden erzählt. In jedem Abschnitt geht es um eine andere Personengruppe, so dass man viele Sichtweisen kennenlernt. Man hat einen Einblick, wie die verschiedenen Charaktere mit der Situation umgehen und sich weiterentwickeln, verändern und anpassen. Irgendwann sind die einzelnen Episoden nicht mehr strikt getrennt, da die Personen aufeinandertreffen. Die Abschnitte gehen somit ineinander über und sind immer mehr verbunden. Die Personen beeinflussen sich damit gegenseitig und die Geschichte wird vorangetrieben. Sie können sich nicht einfach an einem Ort in Sicherheit bringen, weil es überall an Nahrungsmitteln mangelt.

Die Idee einer Grippeepidemie hat mir von Anfang an gut gefallen. Damit hatte alles seinen Ursprung und rasend schnell geht alles zugrunde. Die Geschichte ist spannend erzählt und der Autor hat interessante, einzigartige Charaktere geschaffen, mit denen man sich in vielen Situationen identifizieren kann. Das Buch zeigt, wie eine solche Situation Menschen verändern kann und dass es sie dazu bringt, zu grausamen und teilweise unmenschlichen Mitteln zu greifen. Die Zombies kommen nicht zu kurz und es gibt viele blutige Szene, jedoch erfährt man auch sehr viel über die Gedanken, Gefühle und Vergangenheit der Personen. Die Atmosphäre reißt den Leser mit und macht die Geschichte sehr spannend. Man möchte wissen, ob die Personen überleben und wie es weitergeht.

Durch den Prolog wird man direkt in das Geschehen geworfen, was mir den Einstieg ein wenig erschwert hat. Ich war teilweise verwirrt und hatte einige Fragen, habe dann aber erst mal weiter gelesen. Im Buch passiert an sich nichts Neues und nichts, was es nicht auch schon in anderen Zombieromanen gegeben hätte. Ich hätte mir gewünscht, dass am Ende mehr dabei herum kommt. Das Ende kam außerdem zu plötzlich und weitere erklärende Kapitel wären interessant gewesen. Man erfährt im Buch nicht viel über die Grippe und deren Herkunft. Die Handlung ist zwar spannend, aber es passiert nichts wirklich Besonderes oder Spezielles. Für mich bleibt die Geschichte etwas zu offen, aber genau deswegen gibt es ja einen zweiten Teil, den ich bestimmt mal in Angriff nehmen werde. Da das Buch mir trotzdem gut gefallen hat, halte ich “Grippe” für einen gelungenen Beitrag zum Horror und Zombie Genre.

Rezension: Haunted – Bentley Little

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“Haunted” – Bentley Little (2011, Voodoo-Press)

Inhalt
Familie Perry zieht in ein neues Haus und glaubt, nun endlich ein ruhiges und perfektes Leben führen zu können. Doch schon bald passieren den Familienmitgliedern merkwürdige Dinge, die bei ihnen große Angst und Sorge hinterlassen. In ihrem Haus scheint es zu spuken und auch die Nachbarn wissen mehr darüber, als sie zugeben wollen. Etwas Böses hat es auf die Familie abgesehen und bringt Eltern und Kinder dazu, Dinge zu tun, die sie selbst nicht nachvollziehen können. Die Lage verschlimmert sich, aber als die Familie endlich etwas unternehmen will, ist es beinahe schon zu spät.

Meine Meinung
Haunted macht bereits auf den ersten Blick sehr viel her. Auf dem Cover sind neben Schriftzügen wie Titel und Autor ein Haus und die untere Hälfte eines Gesichts zu sehen. Bei dem Haus handelt es sich sehr wahrscheinlich um das neue Haus der Familie Perry, so dass man beim Lesen sofort ein Bild davon vor Augen hat. Das Haus ist sehr ansprechend und wirkt idyllisch und harmlos, allerdings lässt das halbe Gesicht bereits das Gegenteil vermuten. Das Gesicht sieht wie versteinert aus und liegt größtenteils im Schatten, dadurch ist der Ausdruck sehr düster. Auch die dunklen Farben unterstützen die unheimliche Atmosphäre.

Der Inhalt hält das, was das Cover verspricht. Das Buch bleibt ohne Ausnahmen die ganze Zeit spannend und die Atmosphäre ist auch für den Leser ziemlich düster und bedrückend. Es kommt recht schnell zu unheimlichen Vorkommnissen. Man muss ständig fürchten, dass jeden Moment etwas Unerwartetes passiert. Wie in vielen aktuellen Horrorfilmen handelt es sich hier um Psycho-Horror, der zwar größtenteils auf Blut verzichtet, es aber definitiv in sich hat. Bentleys Stil ist gut lesbar und hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert, die Beschreibungen des Hauses lassen einen oft schaudern. Er schafft es wirklich gut, die Situationen zu vermitteln, vor denen jeder von uns Angst hätte, seien es Schatten, Bewegungen aus dem Augenwinkel oder Nachrichten ohne Absender.

Ich selbst hatte oft wirklich Angst. In letzter Zeit bin ich nur noch Abends zum Lesen gekommen, was es noch gruseliger gemacht hat. Es war dunkel, ich war allein und ich musste das Buch hin und wieder beiseite legen, weil ich wirklich eine Gänsehaut hatte. Man erwischt sich dabei, wie man sich zur Sicherheit noch mal umsieht und für ein besseres Gefühl mehrere Lichter anmacht. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so sehr mitreißt. Ich wusste ja schon, dass ich bei solchen Filmen immer starr vor Angst bin, aber da beim Lesen der Film in meinem Kopf ablief, war das wirklich nicht weniger gruselig. Die meisten Situationen fand ich einfach nur unheimlich, aber später gab es auch Stellen, die mich teilweise sogar ziemlich schockiert und traumatisiert haben, zum Beispiel bei der Einweihungsparty der Familie.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht aller Familienmitglieder – Vater Julian, Mutter Claire, Tochter Megan und Sohn James – erzählt, was mir wirklich gut gefallen hat. So bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken jeder einzelnen Person zum Haus und zu allem, was passiert. Alle Charaktere waren mir sympathisch, man konnte sich gut mit ihnen identifizieren und die meisten Reaktionen nachvollziehen. Jedes Familienmitglied wird auf eine andere Weise mit dem Spuk konfrontiert und muss irgendwie damit klarkommen. Alle vermuten schnell, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt, allerdings will sich dies keiner eingestehen oder mit den anderen darüber reden. Sie werden sogar dazu gebracht, Dinge zu tun, von denen sie nachher nicht verstehen, warum sie sie getan haben. Die Erscheinungen verschlimmern sich, die Familie ist verängstigt und wird auf eine harte Probe gestellt. Die Nachbarn verhalten sich grundsätzlich abweisend und wollen nichts mit der Familie zu tun haben, nur selten erfährt man von ihnen etwas mehr über das Haus der Perrys.

Haunted hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Ich war durchgehend von dem Buch gefesselt und es kam mir so vor, als wäre ich selbst dabei gewesen. Auf den letzten 50 Seiten habe ich mich gefragt, wie man für diese Situation noch eine Lösung finden will.
Ich persönlich könnte mir das Ganze auch sehr gut als Film vorstellen, was für das Genre ganz sicher eine Bereicherung wäre. Aber allein beim Lesen hat man die Handlung sehr lebhaft vor Augen. Die düstere und bedrückende Atmosphäre machen das Buch auf jeden Fall zu einem Erlebnis. Für mich war Haunted ein Highlight und für Horror-Fans ist es definitiv ein Muss.

 

Creepy Doll

Eigentlich bin ich kein großer Halloween Fan.
Okay, ich mag zwar sämtlichen Horrorkram, aber besonders wichtig ist Halloween für mich trotzdem nicht.

Aber beim Stöbern in den endlosen Weiten von Youtube bin ich mehrmals auf ziemlich coole Makeup Tutorials gestoßen, in denen sich einige Mädels als „Creepy Doll“ schminken.
Ich wollte das irgendwann mal auszuprobieren und da ich heute etwas Zeit hatte, hab ich das doch direkt mal gemacht!

Und ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis sogar ziemlich zufrieden.
Es ist so cool geworden, dass ich mich eigentlich gar nicht mehr abschminken wollte – was bei dem flüssigen, wasserfesten Eyeliner überall im Gesicht auch gar nicht so leicht war.

Überzeugt euch selbst von mir als Creepy Doll, aber fallt bitte nicht vom Stuhl.

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Es hat zwei Stunden gedauert und ich habe dafür sogar auf’s Essen verzichtet, aber letztlich hat es sich wirklich gelohnt. Ich hab mir aber auch extra viel Zeit genommen, weil ich es auf keinen Fall versauen wollte.

Schließlich habe ich dann so am Herd gestanden und gegessen. 😀

Jedenfalls Happy Halloween, falls ihr irgendwas unternehmt!
Das war’s schon wieder von mir.
Haut rein, bis zum nächsten Mal!

Freya

Rubinrot

Heyho Leute!

Ich bin umgezogen, mein Studium hat begonnen und noch dazu bin ich momentan laptoplos!
Trotzdem möchte ich natürlich meine neuste Errungenschaft mit euch teilen.
Erst gestern ist die DVD von Rubinrot erschienen und heute noch vor der Uni via Saturn in meinen Besitz übergegangen.

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Geguckt wird das gute Stück am Wochenende und zwar mit meinen Eltern, die sehr gespannt sind. Ist ja schon wieder ne ganze Weile her, dass ich im März mit meiner besten Freundin im Kino saß.

Ich will auch gar nicht groß rezensieren oder rumspoilern, sondern nur ein paar Worte sagen. Auf jeden Fall solltet ihr die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier lesen. Und wenn ihr den ersten Teil nicht so doll findet, dann gebt nicht auf! Die Reihe wird besser und ist absolut lesenswert.

Und ich persönlich fand die Verfilmung auch gar nicht mal so schlecht. Ja, es war ein deutscher Film, aber die Leute haben sich viel Mühe gegeben, die Effekte waren echt nicht übel und mit den Schauspielern war ich sogar mal zufrieden. Jannis Niewöhner als Gideon, sag ich da nur *schmacht*.

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Natürlich hab ich mir Gideon anders vorgestellt, aber letztlich gab es durch ihn nicht gerade wenige Quietschmomente.

Im Kino fand ich den Film jedenfalls sehr atmosphärisch, spannend und optisch sehr ansprechend. Natürlich waren einige Sachen anders als im Buch, aber das ist ja immer so. Vor allem bei der letzten halben Stunde dachte ich einfach nur: Was passiert da gerade?
Nichts davon stand so im Buch, aber schlecht oder falsch war es trotzdem nicht. Es hat auf jeden Fall Lust auf den zweiten Teil gemacht, der immerhin definitiv gedreht wird.

Ich freu mich sehr, den Film am Wochenende noch mal zu gucken. Also los, guckt ihn auch, selbst wenn ihr das Buch nicht gelesen habt!
Viel Spaß und bis demnächst.

Freya

Grusel-Horror TAG

sinister11. Welchen Horror/Gruselfilm magst du am liebsten?

Mein momentan liebster Horrorfilm ist Sinister. Ich hab mir den Film im Dunkeln, allein und mit Kopfhörern angetan und ich hatte wirklich Angst! Der Film ist ein absolutes Muss für alle Horrorfans. Aber abgesehen davon mag ich auch die Paranormal Activity Reihe ziemlich gern, wobei mir der erste Teil immer noch am besten gefällt.

2. Vampir, Werwolf, Mumie oder Zombie?
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Zombie natürlich! Jeder, der mich kennt, sollte inzwischen wissen, dass ich ein riesen Zombieapokalypsenfan bin. Zumindest für ne Woche fände ich dieses Szenario ziemlich cool. Außerdem liebe ich The Walking Dead.
Also: Keep calm and kill zombies.

3. Welche Grusel/Horrorkulisse lässt dich schaudern?
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Zum Einen finde ich Wälder schon ziemlich gruselig, vor allem Nachts, bei Vollmond und mit Nebelschwaden. Immerhin könnte Slenderman da rumlaufen. Aber was doch auch immer wieder gruselig ist, sind Häuser, in denen es angeblich spukt oder eine alte, leerstehende Psychatrie.
Wie zum Beispiel in American Horror Story. Un-asile-a-la-lueur-des-tenebres
Es wäre schon ziemlich reizvoll, mal in so einem verlassenen Haus zu sein, in dem mal jemand ermordet wurde und in dem es angeblich spukt. Oder ein Haus, das Gänge hat, die nicht auf dem Grundriss verzeichnet sind und sich andauernd ändern (Mark Z. Danielewski, Das Haus).
Allerdings würde ich vermutlich vor Angst sterben. Ich hab ja schon in meinem eigenen dunklen Flur Angst und denke ständig, dass mir etwas auf der Treppe folgt, weswegen ich die letzten Stufen manchmal renne und in meinem Zimmer schnell die Tür hinter mir schließe. Ich hatte sogar beim Zelten im eigenen Garten Angst, weil es windig war, das Vorzelt sich über das Gras bewegt hat und sich das wie Schritte angehört hat. Ich hab auch Angst, dass im Spiegel plötzlich irgendwas hinter mir steht. Aber ich bin nun mal ein kleiner Schisser – kann trotzdem nicht die Finger von Horror lassen. 😀

4. Wo würdest du nie übernachten?

Ist das nicht fast das Gleiche?
Gruseliger Wald, Friedhof, leerstehendes Spukhaus, ehemalige Psychatrie. Wie gesagt, mit einem Besuch könnte ich mich anfreunden und das fände ich auch ziemlich interessant, aber übernachten würde ich da ganz sicher nicht, nicht in einer Gruppe und schon gar nicht allein.

5. Die Munsters und die Addams Family laden dich ein. Gehst du hin?

Die Munsters kenne ich jetzt nicht, aber die Addams Family ist ziemlich cool. Denen würde ich schon ganz gerne einen Besuch abstatten.

6. Gab es mal einen Film, bei dem du dich derbe geekelt hast?

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Ich hab da so eine blöde Angewohnheit: Ich will nicht hingucken, mach’s aber trotzdem.
Ich stelle immer auf Filme und weiß, dass ich sie nicht gucken will oder sollte. Und trotzdem stelle ich dann immer wieder drauf und gucke sie weiter, bis dann irgendeine Szene kommt, die mich völlig traumatisiert. Es reizt mich immer zu sehr, als dass ich einfach wegschalten könnte. Das ist mir damals bei Hostel passiert. Ist schon was länger her und ich hab den Film auch nicht ganz gesehen, aber da hab ich mich ziemlich geekelt. Gleiches Phänomen bei SAW VII, glaube ich. Ich hab noch keinen einzigen Saw Film gesehen und habe auch nicht vor, je einen davon ganz zu gucken. Aber der siebte lief im Fernsehen und ich hab dann ein Stück geguckt, bis ich mich bei einer Szene weggeekelt habe. Und zuletzt finde ich Final Destination 5 echt fies. Den hab ich mir ganz gegeben und dazu auch noch ungeschnitten. Man denke nur an die Szene mit dem Auge… Insgesamt ziemlich ekelhaft! Sowas muss man echt nicht gucken. Ich mag auch eigentlich nur solche Psycho-Horrorfilme, bei denen man sich richtig gruselt. Aber bei Splatterfilmen hört’s bei mir echt auf.

7. FSK bei Horrorfilmen – zu lasch oder okay?

FSK ist auf jeden Fall wichtig, allerdings manchmal zu hoch oder zu niedrig angesetzt. Mir fällt jetzt kein bestimmtes Beispiel ein, aber es gibt Filme, die sind ab 16/18 und eigentlich ziemlich harmlos. Oder umgekehrt. Natürlich halten sich viele nicht wirklich an die Angaben, was man bei manchen Filmen aber sicherlich tun sollte. Viele Filme sind nicht grundlos ab 18 und das sollte man auch berücksichtigen.

8. Kultige Grusel/Horrorfiguren?

Freddy Krueger ist für mich Kult und den müsste eigentlich jeder kennen. Ich hab schon früh die ganzen alten Nightmare on Elm Street Filme gesehen und finde Freddy super (eher lustig als gruselig).
Dann kennt man natürlich auch noch Michael Myers, Jason oder Jigsaw.
Und was auch kultig ist, sind Kinder oder Frauen in weißen Kleidern mit langen, dunklen Haaren.

9. Bist du Opfer oder Jäger/Monster?
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Wer wäre denn schon gerne das Opfer in einem Horrorfilm? Ich jedenfalls nicht.
Allerdings wäre ich auch nicht so gern das Monster. Da wäre ich lieber die Jägerin.
Nicht Jäger/Monster, sondern die Jägerin, die das Monster fertigmacht. So à la Supernatural, you know.
Wobei… so eine Existenz als Geist, der auf Rache sinnt, wäre auch ganz lustig.

10. Hast du ein Lieblingsmonster?

Eigentlich nicht. Also wie gesagt, ich finde Freddy Krueger ziemlich cool. Gruselige, kleine Kinder, die irgendwelche Lieder singen, mit unsichtbaren Freunden sprechen und weiße Kleidchen tragen, kommen auch immer gut, aber ein Lieblingsmonster in dem Sinne hab ich eher nicht.

So, das war’s mit dem Grusel-Horror TAG. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Fühlt euch alle getaggt und eingeladen, den TAG mal selbst zu machen.
Sayonara und bis zum nächsten Mal.

Dirty Mind

Eigentlich habe ich gerade eine Videoblockade.
Zwar viele Ideen für Videos, aber überhaupt keine Lust, welche zu machen.
Und trotzdem habe ich es jetzt in relativ kurzer Zeit geschafft, doch eins zustande zu bringen.

Das Video ist ein Beitrag für einen Contest, der sich über mehrere Runden erstreckt.
In die zweite Runde hatte ich es schon geschafft, also wollte ich meine Arbeit dafür jetzt nicht ganz umsonst sein lassen. Die „Moderatorin“ des Wettbewerbs hat jeden Tag Erinnerungsemails geschickt, wie lange es noch bis zur Deadline ist, also stand ich auch ein wenig unter Druck. Und weil sie zusätzlich gesagt hat, dass man von weiteren Contests ausgeschlossen wird, wenn man das Video nicht rechtzeitig einreicht, war das doch ein kleiner Ansporn für mich. Übrigens hat sie mich in die Kategorie „lust“ eingeteilt und ich habe so gut wie möglich versucht, das in dem Video umzusetzen.
Es ist keine Meisterleistung, weil ich es in recht kurzer Zeit gemacht habe. Ich erwarte auch nicht unbedingt, in die nächste Runde zu kommen, aber immerhin werde ich in Zukunft nicht ausgeschlossen. Es fehlen ihr immer noch um die 10 Videos, die sie mit Sicherheit nicht mehr alle bekommen wird, aber ich habe meins jetzt endlich eingereicht und man wird sehen, wie es weitergeht.

Natürlich habe ich mich beim Fandom wieder für Supernatural entschieden, weil sich einfach SO viele gute Szenen zum Thema anbieten. Deswegen ist in dem Video auch relativ viel Haut zu sehen, was bei extremen Supernatural-Fans möglicherweise für Herzrhythmusstörungen sorgen könnte. Das Lied heißt „Dirty Mind„, ist von 3Oh!3 und passt einfach perfekt.

Jetzt möchte ich euch das Video aber auch nicht länger vorenthalten.
Sicherlich nicht mein Bestes, aber hey: Deans Rücken kann auch entzücken.