Creepy Doll

Eigentlich bin ich kein großer Halloween Fan.
Okay, ich mag zwar sämtlichen Horrorkram, aber besonders wichtig ist Halloween für mich trotzdem nicht.

Aber beim Stöbern in den endlosen Weiten von Youtube bin ich mehrmals auf ziemlich coole Makeup Tutorials gestoßen, in denen sich einige Mädels als „Creepy Doll“ schminken.
Ich wollte das irgendwann mal auszuprobieren und da ich heute etwas Zeit hatte, hab ich das doch direkt mal gemacht!

Und ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis sogar ziemlich zufrieden.
Es ist so cool geworden, dass ich mich eigentlich gar nicht mehr abschminken wollte – was bei dem flüssigen, wasserfesten Eyeliner überall im Gesicht auch gar nicht so leicht war.

Überzeugt euch selbst von mir als Creepy Doll, aber fallt bitte nicht vom Stuhl.

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Es hat zwei Stunden gedauert und ich habe dafür sogar auf’s Essen verzichtet, aber letztlich hat es sich wirklich gelohnt. Ich hab mir aber auch extra viel Zeit genommen, weil ich es auf keinen Fall versauen wollte.

Schließlich habe ich dann so am Herd gestanden und gegessen. 😀

Jedenfalls Happy Halloween, falls ihr irgendwas unternehmt!
Das war’s schon wieder von mir.
Haut rein, bis zum nächsten Mal!

Freya

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Grusel-Horror TAG

sinister11. Welchen Horror/Gruselfilm magst du am liebsten?

Mein momentan liebster Horrorfilm ist Sinister. Ich hab mir den Film im Dunkeln, allein und mit Kopfhörern angetan und ich hatte wirklich Angst! Der Film ist ein absolutes Muss für alle Horrorfans. Aber abgesehen davon mag ich auch die Paranormal Activity Reihe ziemlich gern, wobei mir der erste Teil immer noch am besten gefällt.

2. Vampir, Werwolf, Mumie oder Zombie?
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Zombie natürlich! Jeder, der mich kennt, sollte inzwischen wissen, dass ich ein riesen Zombieapokalypsenfan bin. Zumindest für ne Woche fände ich dieses Szenario ziemlich cool. Außerdem liebe ich The Walking Dead.
Also: Keep calm and kill zombies.

3. Welche Grusel/Horrorkulisse lässt dich schaudern?
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Zum Einen finde ich Wälder schon ziemlich gruselig, vor allem Nachts, bei Vollmond und mit Nebelschwaden. Immerhin könnte Slenderman da rumlaufen. Aber was doch auch immer wieder gruselig ist, sind Häuser, in denen es angeblich spukt oder eine alte, leerstehende Psychatrie.
Wie zum Beispiel in American Horror Story. Un-asile-a-la-lueur-des-tenebres
Es wäre schon ziemlich reizvoll, mal in so einem verlassenen Haus zu sein, in dem mal jemand ermordet wurde und in dem es angeblich spukt. Oder ein Haus, das Gänge hat, die nicht auf dem Grundriss verzeichnet sind und sich andauernd ändern (Mark Z. Danielewski, Das Haus).
Allerdings würde ich vermutlich vor Angst sterben. Ich hab ja schon in meinem eigenen dunklen Flur Angst und denke ständig, dass mir etwas auf der Treppe folgt, weswegen ich die letzten Stufen manchmal renne und in meinem Zimmer schnell die Tür hinter mir schließe. Ich hatte sogar beim Zelten im eigenen Garten Angst, weil es windig war, das Vorzelt sich über das Gras bewegt hat und sich das wie Schritte angehört hat. Ich hab auch Angst, dass im Spiegel plötzlich irgendwas hinter mir steht. Aber ich bin nun mal ein kleiner Schisser – kann trotzdem nicht die Finger von Horror lassen. 😀

4. Wo würdest du nie übernachten?

Ist das nicht fast das Gleiche?
Gruseliger Wald, Friedhof, leerstehendes Spukhaus, ehemalige Psychatrie. Wie gesagt, mit einem Besuch könnte ich mich anfreunden und das fände ich auch ziemlich interessant, aber übernachten würde ich da ganz sicher nicht, nicht in einer Gruppe und schon gar nicht allein.

5. Die Munsters und die Addams Family laden dich ein. Gehst du hin?

Die Munsters kenne ich jetzt nicht, aber die Addams Family ist ziemlich cool. Denen würde ich schon ganz gerne einen Besuch abstatten.

6. Gab es mal einen Film, bei dem du dich derbe geekelt hast?

Oh ja, gab es.final_destination_5_skull
Ich hab da so eine blöde Angewohnheit: Ich will nicht hingucken, mach’s aber trotzdem.
Ich stelle immer auf Filme und weiß, dass ich sie nicht gucken will oder sollte. Und trotzdem stelle ich dann immer wieder drauf und gucke sie weiter, bis dann irgendeine Szene kommt, die mich völlig traumatisiert. Es reizt mich immer zu sehr, als dass ich einfach wegschalten könnte. Das ist mir damals bei Hostel passiert. Ist schon was länger her und ich hab den Film auch nicht ganz gesehen, aber da hab ich mich ziemlich geekelt. Gleiches Phänomen bei SAW VII, glaube ich. Ich hab noch keinen einzigen Saw Film gesehen und habe auch nicht vor, je einen davon ganz zu gucken. Aber der siebte lief im Fernsehen und ich hab dann ein Stück geguckt, bis ich mich bei einer Szene weggeekelt habe. Und zuletzt finde ich Final Destination 5 echt fies. Den hab ich mir ganz gegeben und dazu auch noch ungeschnitten. Man denke nur an die Szene mit dem Auge… Insgesamt ziemlich ekelhaft! Sowas muss man echt nicht gucken. Ich mag auch eigentlich nur solche Psycho-Horrorfilme, bei denen man sich richtig gruselt. Aber bei Splatterfilmen hört’s bei mir echt auf.

7. FSK bei Horrorfilmen – zu lasch oder okay?

FSK ist auf jeden Fall wichtig, allerdings manchmal zu hoch oder zu niedrig angesetzt. Mir fällt jetzt kein bestimmtes Beispiel ein, aber es gibt Filme, die sind ab 16/18 und eigentlich ziemlich harmlos. Oder umgekehrt. Natürlich halten sich viele nicht wirklich an die Angaben, was man bei manchen Filmen aber sicherlich tun sollte. Viele Filme sind nicht grundlos ab 18 und das sollte man auch berücksichtigen.

8. Kultige Grusel/Horrorfiguren?

Freddy Krueger ist für mich Kult und den müsste eigentlich jeder kennen. Ich hab schon früh die ganzen alten Nightmare on Elm Street Filme gesehen und finde Freddy super (eher lustig als gruselig).
Dann kennt man natürlich auch noch Michael Myers, Jason oder Jigsaw.
Und was auch kultig ist, sind Kinder oder Frauen in weißen Kleidern mit langen, dunklen Haaren.

9. Bist du Opfer oder Jäger/Monster?
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Wer wäre denn schon gerne das Opfer in einem Horrorfilm? Ich jedenfalls nicht.
Allerdings wäre ich auch nicht so gern das Monster. Da wäre ich lieber die Jägerin.
Nicht Jäger/Monster, sondern die Jägerin, die das Monster fertigmacht. So à la Supernatural, you know.
Wobei… so eine Existenz als Geist, der auf Rache sinnt, wäre auch ganz lustig.

10. Hast du ein Lieblingsmonster?

Eigentlich nicht. Also wie gesagt, ich finde Freddy Krueger ziemlich cool. Gruselige, kleine Kinder, die irgendwelche Lieder singen, mit unsichtbaren Freunden sprechen und weiße Kleidchen tragen, kommen auch immer gut, aber ein Lieblingsmonster in dem Sinne hab ich eher nicht.

So, das war’s mit dem Grusel-Horror TAG. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Fühlt euch alle getaggt und eingeladen, den TAG mal selbst zu machen.
Sayonara und bis zum nächsten Mal.

Von Langeweile, Nachprüfungen und Ratlosigkeit

Heya, liebe Leute!

Seit dem 22. März habe ich keine Schule mehr.
Am 12., 15. und 17. April habe ich meine Abiturklausuren in Englisch, Französisch und Mathe geschrieben.
Am 2. Mai hatte ich meine mündliche Prüfung in Pädagogik und war danach einfach nur froh, das alles hinter mir zu haben. Es war nicht sonderlich schön, die ganzen Osterferien durchzulernen, aber irgendwann war es dann ja doch vorbei.
Zwischen den Klausuren und der mündlichen Prüfung konnte ich wenigstens noch meinen Geburtstag feiern und spätestens seit dem 2. Mai hab ich mich so richtig auf die faule Haut gelegt.

Ich hab den ganzen Tag nur TV Serien geguckt, gelesen, gegessen und geatmet. Duh. 😀
Auf den ersten Blick war das ja wirklich ganz cool, aber nach nicht mal einem Monat hängt einem das Ganze schon ziemlich zum Hals raus. An manchen Tagen hab ich keine Lust auf auch nur irgendeins meiner Hobbies und manchmal ist mir wirklich so entsetzlich langweilig, dass ich schon hysterisch werde. So gehe ich natürlich hin und wieder meiner Familie auf die Nerven, aber es ist einfach ne ungewohnte Situation, keine Schule mehr zu haben, während mein Bruder jeden Tag gehen muss (HAHA!).

Aber ich vermisse die Schule. Ich bin ja einer der armen Menschen, die nach 12 Jahren Abi gemacht haben (G8). Ich hätte wirklich freiwillig gut und gerne noch ein Jahr gemacht, weil gerade die Oberstufenzeit eigentlich ziemlich cool war und viel geändert hat, was meinen Freundeskreis betrifft. Abgesehen davon hätte ich das Jahr auch gebraucht, um noch ein bisschen selbstbewusster zu werden und mich besser zu orientieren. Denn im letzten Jahr und bis vor Kurzem hatte ich noch keine Ahnung, was ich überhaupt nach der Schule machen soll. Und das ging wirklich den meisten aus meiner Stufe so. Zuerst dachte ich: Ausbildung. Hatte mehrere Vorstellungsgespräche, aber die meinten alle, ich wäre mit der Ausbildung unterfordert – was wahrscheinlich auch stimmt – und haben mich nicht genommen. Dann dachte ich: Studieren, aber was?
Schwer zu sagen, weil mein Interessenbereich und auch meine Talente ziemlich breit gefächert sind. In der näheren Umgebung gibts einfach nicht so die Studiengänge, die mich ansprechen.
Aaaaber ich habe etwas gefunden (nicht in der Nähe), was ich doch seeehr gut finde und wovon ich inzwischen ziemlich überzeugt bin, dass es echt cool ist und es auch klappen müsste: Technikjournalismus.

Mit meinem Schnitt müsste ich eigentlich locker genommen werden und das wäre auch wirklich cool. Einmal schreibe ich ja sowieso gerne und die Lehrer haben auch schon immer von meiner Sprachfähigkeit geschwärmt, was Texte betrifft. Und außerdem interessiert mich auch der Technikpart. Das Studienfach ist ziemlich breit gefächert und umfasst Radio, Fernsehen, Onlinemagazine und noch viel mehr. Der Studienplan sieht auch echt gut aus, weil natürlich einerseits journalistische Grundlagen dazu gehören, aber auch Mediendesign und technische Fächer. Es gibt Projektwochen und sogar ein Auslandssemester. *_*
Ich bin ziemlich begeistert. Zwar muss ich dafür umziehen, aaber eventuell kann ich bei meiner Tante wohnen, was ich echt gut finde, weil sie ein cooles Haus hat. 😀

Aber bevor ich mich auf all das freuen kann, muss ich…
in die Nachprüfung. Mathe. Mündlich. Was absolut nicht meine Stärke ist.
Weil meine Klausur ZU GUT war. Das muss man erst mal schaffen! 😀
Naja, meine Vornote war nicht ideal und in der Klausur hab ich jetzt ernsthaft ne 1+ rausgehauen. Ich habe nicht viel Lust, mich noch mal hinzusetzen und zu lernen, was übrigens nicht an Mathe liegt, sondern bei jedem anderen Fach auch so wäre. Ich mag Mathe!
Bei einer 2- würde mein Schnitt sinken, aber eigentlich sollte ne bessere Note locker drin sein, wenn ich mir Mühe gebe. In meiner mündlichen Päda Prüfung hatte ich auch überraschenderweise ne 1-. Alsooo werde ich das Teil jetzt auch noch meistern, während alle anderen schon am Strand liegen… und danach gehts dann auch in den Urlaub.
Und darauf kann ich mich dann immerhin freuen.

So ist das. Also dann, Sayonara!

Musik am Montag

Heyho.

Heute geht es um eine Musikempfehlung.
Viele aus meiner Twitter Timeline sind diesem Album bereits verfallen und auch ich höre die Lieder in letzter Zeit rauf und runter. Ich spreche vom Album Night Visions,
von der wirklich tollen Band Imagine Dragons.

Night Visions (Cover)

So sieht das Album Cover aus und glaubt mir: Es lohnt sich.
Meine Lieblingslieder sind momentan Radioactive (das Lied kenne ich am längsten, kann es mir aber immer noch anhören), Bleeding out und Nothing left to say.

Und mit dieser Nahrung für eure Ohren verabschiede ich mich auch schon wieder.
Habt eine schöne Woche.

 

Überraschung

Vor zwei Tagen,  also am 21. April, hatte ich Geburtstag und bin 18 geworden. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was meine Eltern mir schenken wollten. Ein paar Tage vorher hat meine Mutter Andeutungen gemacht, es sei lang und praktisch. Ich hab dann auf ein Bücherregal getippt, weil ich endlich mal wieder neuen Platz für Bücher brauche. Das hat sie natürlich weder verneint noch bestätigt und meinte, man bräuchte aber auch noch was, das auf das Regal drauf kommt: Bücher. Natürlich freue ich mich wirklich immer über Bücher, aber in dem Fall war ich dann doch ein bisschen enttäuscht. Einen Tag später hat sie mir ganz kurz einen Blick auf einen Karton gewährt, um mich zu ärgern. Der Karton war 1,50m hoch, ganz schmal, es stand PHILIPS drauf und ich habe mich gefragt, was zum Teufel da Nützliches drin sein soll. Ein Bücherregal mit Sicherheit nicht.

An meinem Geburtstag hab ich dann diesen Karton bekommen, mit der Anweisung, ich soll von oben anfangen. Hab ich dann natürlich gemacht. Nach tausend zerknüllten Zeitungen war ich ziemlich überzeugt, dass gar nichts da drin war. Mein Arm war nicht mal mehr lang genug, um alles rauszuholen. Und schließlich kam ich dann am Boden des Kartons an: zwei Umschläge. Im ersten: eine Parkscheibe. Im zweiten: ein Autoschlüssel. In dem Moment war mir schon schlecht. Ich wusste eigentlich, dass ein Auto im Moment einfach nicht möglich war, aber da haben meine Eltern wohl eine Ausnahme gemacht. Vor allem hat man mir gesagt, das Auto hat schon seit Tagen in unserer Garage gestanden. Ich bin so oft daran vorbeigegangen und habe nichts geahnt. Das Schönste war noch, dass ich einen Tag vorher zu meiner Mutter gesagt hatte, wie cool es wäre, einfach nur einen Schlüssel zu bekommen und ein Auto mit einer großen Schleife. Und dann ging die Garage auf und ich sah das:

Mein Auto3332wwww2

(Toyota Aygo)

Ich wollte die Schleife erst gar nicht abmachen, musste ich zum Fahren aber dann ja trotzdem. Fakt ist, dass ich mich wirklich gefreut hab und dass diese Überraschung wirklich gelungen war. Ich steh andauernd im Flur und guck mit einem dummen Grinsen aus dem Fenster, um mein Auto zu begutachten. Da war Klein-Freya schon echt happy.